MEDLESS – Orientierung bei komplexer Medikation
Für Ärzt:innen und Apotheker:innen, die Polypharmazie strukturierter begleiten wollen – mit einem klar nachvollziehbaren Orientierungsplan statt Bauchgefühl.
MEDLESS verbindet das Endocannabinoid-System, pharmakokinetische Wechselwirkungen (CYP-Metabolismus, Halbwertszeiten) und einen algorithmisch berechneten Reduktionspfad. So entsteht eine nachvollziehbare Grundlage für Therapiegespräche, ohne Therapieempfehlung und ohne Heilsversprechen.
Mehr über den MEDLESS-Algorithmus erfahrenWarum Medikamentenreduktion heute oft scheitert
Medizinische Realität
- Überlappende Halbwertszeiten erschweren Dosierungsanpassungen
- CYP-Metabolismus schwer überschaubar bei Polypharmazie
- Instabile Dosierungsfenster und fehlende Planungssicherheit
- Angst vor Absetzsymptomatik hemmt notwendige Schritte
- Patient:innen verstehen kaum, warum welcher Schritt wann sinnvoll ist
Konsequenzen
- Übertherapie mit vermeidbaren Nebenwirkungen
- Therapieinstabilität bei nicht abgestimmten Reduktionen
- Fehlender Überblick über kumulative Interaktionen
- Patientenverunsicherung und reduzierte Adhärenz
- Erhöhter Zeitaufwand für wiederholte Anpassungen
Die drei Säulen von MEDLESS
Säule 1: Stabilisierung des Endocannabinoid-Systems
Das ECS fungiert als Grundregulationssystem für Schlaf, Stressantwort, Entzündungsbalance und neuronale Plastizität.
Eine ECS-Stabilisierung verbessert die biologische Grundlage für Reduktionsschritte – Patient:innen tolerieren Anpassungen besser, wenn das regulatorische Fundament stabil ist.
MEDLESS erklärt, warum ECS-Stabilisierung vor der Reduktion erfolgen sollte.
Säule 2: Arbeiten MIT pharmakokinetischen Wechselwirkungen
MEDLESS nutzt keine vollständige Interaktionsdatenbank, sondern ordnet Medikamente anhand:
- Halbwertszeit und Steady-State-Charakteristik
- CYP-Profil (Substrat/Induktor/Inhibitor)
- Verstärkungs-/Abschwächungscharakter
- Individuelle Stabilitätsfenster
So entsteht eine biologisch plausible Reihenfolge – rechnerisch fundiert, klinisch nachvollziehbar.
Säule 3: Algorithmisch strukturierte Reduktionspfade
Der MEDLESS-Algorithmus berücksichtigt:
- Schrittweiten und notwendige Erholungsphasen
- Absetzrisikoabschätzung je Wirkstoffklasse
- Kumulative Effekte bei parallelen Anpassungen
- Individuelle Ausgangsdosierungen
Patient:innen erhalten eine verständliche Struktur, Ärzt:innen eine klare Entscheidungsgrundlage – ohne therapeutische Vorgaben.
Wie MEDLESS technisch arbeitet
Der MEDLESS-Algorithmus strukturiert Polypharmazie-Profile anhand einer nachvollziehbaren Logik – ohne therapeutische Vorgaben zu machen.
-
Erfasst Medikation + Einnahmezeiten:
Alle Wirkstoffe, Dosierungen und Zeitpunkte werden systematisch dokumentiert. -
Nutzt Halbwertszeiten & CYP-Metabolismus:
Der Algorithmus ordnet Medikamente nach pharmakokinetischen Eigenschaften (z.B. CYP-Profil, Steady-State, Interaktionspotenzial). -
Berechnet stufenweisen Reduktionspfad:
Ein biologisch plausibler Pfad entsteht – mit Berücksichtigung von Absetzrisiken, Erholungsphasen und Wechselwirkungen. -
Liefert Arztbericht + Patientenplan als PDF:
Ärzt:innen erhalten einen technischen Bericht, Patient:innen eine verständliche Übersicht – beide als PDF.
Wichtig: MEDLESS berechnet, aber entscheidet nicht. Alle medizinischen Entscheidungen trifft ausschließlich die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
Was MEDLESS konkret macht
Strukturierte Erfassung
Medikamente, Dosierungen, Einnahmezeiten werden systematisch dokumentiert
Plausible Reihenfolge
Algorithmus ordnet eine biologisch nachvollziehbare Reduktionsreihenfolge zu
Orientierung zu Überlappungen
Zeigt mögliche pharmakokinetische Überlappungen – rein informativ, nicht verbindlich
PDF-Reports
Generiert Orientierungsplan für Patient:innen und separaten Ärztebericht
Wichtig
MEDLESS erstellt keine Therapieempfehlung. Alle medizinischen Entscheidungen – Dosisanpassungen, Reihenfolge, Timing – trifft ausschließlich die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.
Was MEDLESS nicht macht
Wichtige Einschränkungen
- Keine Diagnosestellung oder Differentialdiagnostik
- Kein Ersatz für Anamnese, Labor oder klinische Beurteilung
- Keine vollständige Interaktionsdatenbank (nur orientierendes Modell)
- Keine Absetzanleitung im Sinne einer therapeutischen Vorgabe
- Keine Garantie für spezifische Ergebnisse oder Erfolgsversprechen
- Kein medizinisch verbindlicher Rat – MEDLESS ist ein Strukturierungstool
Nutzen für Ärzt:innen
- Erleichtert Gespräche bei Polypharmazie: Patient:innen kommen vorbereitet mit strukturierter Übersicht
- Spart Zeit in der Sprechstunde: Basis für Entscheidungen liegt vor, kein mühsames Zusammentragen
- Strukturiert komplexe Medikationsprofile: Algorithmus sortiert Medikamente nach Reduktionslogik
- Hilft Patient:innen zu verstehen: Nachvollziehbare Schritte statt abstrakter Anweisungen
- Verbessert Therapieadhärenz: Wenn Patient:innen die Logik verstehen, setzen sie eher um
- Liefert klaren Ärztebericht: PDF mit vollständiger Übersicht und medizinischen Hinweisen
Nutzen für Apotheken
- Unterstützung bei Cannabinoid-Fragen: MEDLESS bietet fachliches Fundament für Beratung
- Orientierung bei Polypharmazie-Kunden: Strukturierte Ansätze statt unklarer Ratschläge
- Möglichkeit zur Kooperation: Apotheken können MEDLESS als Mehrwertservice anbieten
- QR-Code-System für Umsatzbeteiligung: 50% Marge bei Direktabgabe, 30% bei Nachbestellungen über QR
- Gesteigerte Beratungsqualität: Positionierung als fachkompetente Anlaufstelle
Nutzen für Patient:innen
- Strukturiertes Verständnis: Endlich Überblick über eigene Medikation und mögliche Schritte
- Nachvollziehbare Reduktionsschritte: Keine Ratlosigkeit mehr, sondern klare Orientierung
- Weniger Angst vor Veränderungen: Wenn die Logik klar ist, sinkt die Hemmschwelle
- Bessere Vorbereitung auf Arztgespräche: Mit PDF-Orientierungsplan als Gesprächsgrundlage
- Zugang zu ECS-Begleitprodukten: Optional unterstützende Formulierung zur biologischen Stabilisierung
MEDLESS in Ihrer Praxis oder Apotheke einsetzen
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